Die IT-Infrastruktur von CAS genesisWorld verstehen

Architektur von CAS genesisWorld

Architektur von CAS genesisWorld

Um dem Kunden ein leistungsfähiges und stabiles CAS genesisWorld-System bereitzustellen, ist es erforderlich, die dem CRM-System zugrundeliegende IT-Infrastruktur individuell auf das CRM-System des Kunden abzustimmen. Die IT-Infrastruktur für CAS genesisWorld besteht im Allgemeinen aus Servern für die verschiedenen Komponenten des CRM-Systems, Schnittstellen zu anderen Systemen und der zugrundeliegenden Software wie Betriebssystemen und zum Beispiel Microsoft Office. Im folgenden Artikel wird zunächst auf die CAS genesisWorld-Architektur und im Anschluss auf die System-Komponenten CAS genesisWorld-Client, Applikations-Server und Datenbank eingegangen.

CAS genesisWorld-Architektur

CAS genesisWorld liegt eine Drei-Schichten-Architektur mit Client, Applikations-Server und Datenbank-Server zugrunde. Die Clients kommunizieren über die Windows-Komponentendienste (DCOM-Protokoll) mit den Applikations-Servern. Zu diesen Clients gehören der Windows-Client, Web-Clients und die Management-Konsole. Die Applikations-Server greifen über ActiveX Data Objects (ADO) auf die Datenbank zu. Der Zugriff auf die Dokumente im Dokumentenarchiv erfolgt über das SMB-Protokoll auf einen für alle Applikations-Server gemeinsam freigegebenen Ordner im Netzwerk.

CAS genesisWorld-Client

Zur Bereitstellung der Clients empfehlen wir den Einsatz einer Terminal-Server-Umgebung, sowohl für den internen Zugriff als auch für den Zugriff von Benutzern, die über eine VPN-Verbindung eingewählt sind. Durch den Verzicht auf lokale Installationen von CAS genesisWorld und die Verwendung von Terminal-Server-Applikationen wird die Leistungsfähigkeit des Systems erhöht und die Wartungsintensität deutlich gesenkt, da bei Software-Updates lediglich die CAS genesisWorld-Server und auf den Terminal-Servern die zentralen CAS genesisWorld-Clients aktualisiert werden müssen. Um eine hohe Systemleistung beim Einsatz von Terminal-Servern zu erreichen, empfehlen wir, die Terminal-Server und Applikations-Server so zu konfigurieren, dass möglichst geringe Netzwerk-Latenzen erreicht werden, da die Windows-Komponentendienste sehr empfindlich auf Verzögerungen in der Netzwerkkommunikation reagieren können. Zusätzlich ist es sinnvoll, mehrere Terminal-Server bereitzustellen und die Benutzer auf diese Server zu verteilen.

Applikations-Server

Bereits bei kleineren Installationen raten wir von Beginn an zum Einsatz mehrerer Applikations-Server. Dadurch ist es möglich, einen Server exklusiv für den Zugriff der Benutzer über den CAS genesisWorld-Windows-Client zu nutzen und einen weiteren Server für andere Dienste bereitzustellen. Zu diesen Diensten zählen der Zugriff über Mobile Apps, der Aktions- und Benachrichtigungsdienst sowie Schnittstellen. Im Falle eines Ausfalls des Applikations-Servers für die Benutzer kann innerhalb kürzester Zeit die Betriebsbereitschaft des Systems durch Umleiten der Anmeldungen auf den zweiten Server wiederhergestellt werden.

Datenbank-Server

Für sehr kleine Installationen kann der Datenbank-Server auf einem Applikations-Server ausgeführt werden. Wir empfehlen jedoch grundsätzlich, den Datenbank-Server auf einem eigenen Server zu betreiben. Sollte bereits ein ausreichend dimensionierter Microsoft SQL-Server vorhanden sein, kann für CAS genesisWorld eine weitere Instanz auf diesem System eingerichtet werden.

IT-Infrastruktur Workshop

Im Rahmen von Einführungsprojekten, bei größeren Updates oder Systemänderungen führen wir gemeinsam mit dem technischen Ansprechpartner des Kunden einen IT-Infrastruktur Workshop durch. Ziel dieses Workshops ist es, die Struktur der bestehenden IT-Landschaft zu erarbeiten und festzulegen, wie die Zugriffe auf das CRM-System erfolgen. Weiter werden der Zugriff der einzelnen Standorte, der Zugriff von außen sowie die Datensicherung besprochen und festgelegt.

Für weitere Informationen und bei Fragen zur technischen Umsetzung einer CAS genesisWorld-Umgebung wenden Sie sich gerne an Herrn Bastian Thau.